Zum Inhalt springen
Startseite » Beiträge » Zecken als Biowaffen: Bin ich der Einzige, der nichts davon wusste?

Zecken als Biowaffen: Bin ich der Einzige, der nichts davon wusste?

    Von Leon de Winter

    Netzfund: https://archive.ph/ZMAoY#selection-1989.0-1989.67

    Ein britisches Magazin berichtet, dass Zecken im Kalten Krieg von US-Militärs in biologische Waffen umgewandelt wurden – mit fatalen Folgen für die Zivilbevölkerung. Ist es merkwürdig, dabei an Wuhan zu denken?

    Es ist immer noch möglich, von der Enthüllung eines Skandals schockiert zu werden. Das passierte mir vor ein paar Tagen beim Lesen eines Artikels im britischen Magazin „The Spectator“. Der Titel lautete: „Wie Zecken zu Biowaffen wurden“.

    In meinem Umfeld kenne ich Menschen, die schwer unter den Folgen eines Zeckenbisses leiden. Der Anlass für den Artikel war ein Gesetz, das vor einigen Wochen von Donald Trump unterzeichnet wurde. Dieses Gesetz erzwingt Untersuchungen zu „biologischen Waffenexperimenten mit und im Zusammenhang mit Zecken [und] durch Zecken übertragenen Krankheiten“. Bin ich der Einzige, der nichts davon wusste?

    Was ich las, übersteigt jedes vorstellbare Verständnis. Was sind die Kernpunkte dieses Artikels in „The Spectator“? Es gibt, so die Autorin des Artikels, handfeste Beweise: Während des Kalten Krieges haben amerikanische Militärs Zecken systematisch in biologische Waffen umgewandelt. Diese infizierten Zecken wurden – teils absichtlich, teils durch katastrophale Unfälle – auf die ahnungslose Zivilbevölkerung losgelassen. Die Folgen sind gigantisch und werden von Jahr zu Jahr verheerender.

    Der „Spectator“ berichtet, dass in Staaten wie New York, Maine und Wisconsin die Zahl der Zeckenbisse explodiert. Die Centers for Disease Control and Prevention, eine US-amerikanische Behörde des Gesundheitsministeriums, gehen von etwa 500.000 neuen Lyme-Fällen pro Jahr aus – und bei einem Drittel der Betroffenen schlägt jede Standardtherapie fehl. Durch Zecken übertragene Krankheiten wie die berüchtigte Lyme-Borreliose stellen eine wachsende Katastrophe für Bevölkerung, Armee und Landwirtschaft dar.

    Der Kalte Krieg hat im amerikanischen Militärapparat das Beste, aber auch das Schlimmste entfesselt – und dieses Verbrechen kennt keine Parallele: Womöglich wurden Millionen von Menschenleben beeinträchtigt oder sogar zerstört. Oder irre ich mich sogar, und die Entstehung von Covid-19 thront inzwischen als das ultimative Skandalon unter den entfesselten Biowaffen-Experimenten? Jetzt, da ich die Zecken-Geschichte kenne, scheint in der schattigen Welt der Wissenschaft für militärische Zwecke alles möglich.

    Kurz gesagt: Biowaffen-Experten haben Zecken gezielt mit Erregern infiziert, um Feinde unsichtbar zu schwächen, zu verstümmeln und zu töten. Eine zentrale Rolle spielte dabei der Schweizer Wissenschaftler Willy Burgdorfer – der spätere Entdecker des Lyme-Bakteriums. In geheimen Laboren in Montana und Maryland testete er Erreger wie Q-Fieber, Tularemie, Leptospirose und andere tödliche Krankheiten – oft Seite an Seite, so die Erzählung, mit ehemaligen Nazi-Wissenschaftlern, die Amerika über „Operation Paperclip“ importiert hatte.

    Auch dieser Name war mir unbekannt: „Operation Paperclip“. Was ist das? Laut Wikipedia: „Ein geheimes US-Programm nach dem Zweiten Weltkrieg, um mehr als 1600 deutsche Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker – darunter zahlreiche ehemalige Nazis – zu rekrutieren, um für die US-Regierung an hochgeheimer militärischer und Raumfahrttechnologie zu arbeiten, trotz massiver ethischer Bedenken wegen ihrer NS-Vergangenheit.“

    Weiterlesen: https://archive.ph/ZMAoY#selection-2325.0-2349.336

    Du interessierst dich fürs Thema. Nimm Kontakt zu uns auf.